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Musikstil: TECHNO MIT ELEKTRO-EINFLÜSSEN

Seit 1997 veröffentlichen Vanguard erfolgreich Produktionen auf Frisbee Tracks. Auf ihrem zweiten Album "1 Bit Bass" (Release 01/05) signalisieren Axel Bartsch und Asem Shama, dass der elektrische Rock 'n' Roll die gewaltige Macht repräsentiert, welche gekommen ist, um den maroden Clubkörper zu reanimieren. Die Marschrichtung ist: geradeaus und durch die Tresorwand, der Taktgeber: zuverlässiges, frisch gehärtetes Werkzeug, das alleine mit Starkstrom betrieben wird.

Sie setzen sich, wie ihr Projektname schon anzeigt, mit "1 Bit Bass" an die Spitze eines neuen Energiekonsortiums. Sie verleihen den Monolithen Electronic Body Music und Techno ein gemeinsames, aktuelles Profil, indem sie deren massive Soundmaterie auf dem Spielfeld der heftigen Emotionen aufeinander loslassen. Ihre gegenseitige Durchdringung schafft ein markantes, beständiges Gefüge aus wuchtigen Beats und kraftvollen Melodien mit hohem Willenlosigkeits- und Wiedererkennungspotenzial. Mit viel Gefühl für Spannung und grosse Gesten türmen Vanguard athletische Tracks auf, die zu einem grossen Teil mit weiblichem und männlichem Gesang von Astar & Rayla Sunshine, transparent aufbereitet werden. Dabei leuchten offensichtliche Einflüsse durch, die zu einem einzigartigen, funky federnden Tanztraining umgeformt werden.

Nachdem sich "Feierarlarm" als White Label zum Underground-Techno-Konsenshit in Top-Playlists von Sven Väth, Marco Bailey, Richie Hawtin, Cari Lekebusch, Chris Liebing, Tobi Neumann, André Galluzzi und Tom Wax entwickeln konnte und auch als live-version u.a. das WIRE-festival (quasi die Japan-Mayday) im Juli zur Peak-Time in Grund und Boden rockte, entschlossen sich Vanguard und Speedy J nochmal einen draufzusetzen! Das Resultat ist nochmal ein gutes Stück mehr in your face als das Original und Speedy J’s Remix eine wirkliche Ehre! Bereits in der play-list von Chris Liebing und die Platte wird im Januar 06 veröffentlicht.

2003 veröffentlichte Frisbee Tracks das Bootleg von Vanguard "Flash" mit den original Vocals von Freddie Mercury. Der Titel sorgte in den weltweit angesagtesten Clubs für kollektive Begeisterung. "Flash" hat einen extrem hohen Wiedererkennungswert, da er auf den Originalsamples von Queen's Titelsong zum Kultfilm "Flash Gordon" basiert. Diese Vinylveröffentlichung weckte sofort die Aufmerksamkeit vieler Top-DJ's, wie z.B. Richie Hawtin, Carl Cox, Timo Maas oder Moguai um nur einige zu nennen.

Virgin Music Germany lizensierte den Titel von Frisbee Tracks und konnte zudem Queen persönlich von dem Remake begeistern, daß sich die Kultband sofort dazu bereit erklärte, "Flash" sogar als gemeinsames Projekt unter dem Namen Queen + Vanguard zu veröffentlichen. Der Titel eroberte die Charts: peakt auf Platz 17 der Deutschen Media Control Charts und einige Wochen später peakte er auf Platz 15 der UK Charts..... Auftritte auf großen Raves wie Mayday, Timewarp, Energy (CH) oder Shockers (NL) um nur einige zu nennen, begeistern die Fans.

Dort wo alles begann:

Spätestens seit ihrer Hitsingle "Dort wo alles begann.." sind die beiden Vollbluttechnoiden nämlich Hannovers einziger ernstzunehmender Techno-Exportartikel. Appropos "Dort wo alles begann...", es beginnt mit Hip Hop, Acid House und deren Schnittmengen als Axel und Asem noch als völlig unvorbelastete Nichtmusiker gegen Ende der Achtziger Jahre ihre Sturm- und Drangphase mit feiern und Platten kaufen verbringen und schon eine merkwürdige Affinität zur DJ-Zunft verspüren, die schnell auch in heimischen Mixsessions zum Ausdruck kommt. Ein wenig ernster wird es für den damals siebzehnjährigen Asem schon, als ein Freund von ihm beschließt, ein Homestudio zu gründen, in dem Asem seine ersten Hip Hop Tracks produziert. Mit seinen Studiokollegen sorgt er in dieser Zeit auch für Furore auf diversen lokalen Hip-Hop Jams. Höhe- und gleichzeitig auch Endpunkt dieses Treibens ist Asem‘s erste Produktion auf Vinyl, ein Track auf dem Asher D (Partner von Daddy Freddy)-Album "Still Kickin", der durch ein Treffen mit Asher auf einer Jam zustande kommt.

Doch in diesen Tagen hört man aus der Ferne schon den Technobeat mit mächtigen Schritten heranstampfen, und spätestens nachdem Axel & Asem im Urlaub 92 in Spanien ihr erstes Technotape ergattert haben, erwächst der Wunsch, aktive Mitglieder dieser Bewegung zu werden. Erstes Resultat ist die "Ravesyndrome, die im Winter 92 den Startschuß zur legendären Veranstaltungsserie gibt, die Hannover in den uneingeschränkten Feierwahn stürzt und den beiden erlaubt, mit den damaligen Größen der Szene aufzulegen. Insgesamt vierzehn Events bis Ende 93 sind es, die sie im ehemaligen Kino "Weltspiele" mit großem Erfolg durchführen. In dieser Zeit bauen Axel und Asem auch ihr Studio auf und beginnen ihren Weg als Technoproduzenten. Ihre erste Live P.A. fahren sie, damals unter dem Pseudonym "Raveraid" auf der 52 Stunden dauernden letzten "Ravesyndrome" im "Weltspiele" Sylvester '93 - '94, das kurze Zeit später unter den feuchten Augen tausender Partymaniacs der Abrißbirne zum Opfer fällt. "Die Zeit im "Weltspiele" war entscheidend für unsere Entwicklung, dort wurden die Weichen gestellt", sind sich beide einig. '94 gründen Axel und Asem dann ihr Label Syndrome Audio, auf dem sie sich bis `95 mit insgesamt sieben eigenen Veröffentlichungen als "Raveraid" und später als "Digital Age" erstmal gründlich austoben und Kombinationen von Acid, Breakbeat und diversen anderen Styles ausprobieren.

Internationale Anerkennung Erlangen sie '96 mit Releases auf Bush Records "Surreal E.P." (Bush 38), Planet of Drums (05) und Party Rock "Crossroads". "In dieser Zeit haben wir unseren Stil kultiviert, wir haben gemerkt, wie wir wirklich klingen wollen". '97 erhalten Axel & Asem einen Anruf von Klaus Löschner, besser bekannt als DJ Good Groove, der Interesse an einem Demo der beiden bekundet, das der erste Release auf Frisbee Tracks werden soll: Vanguard "March on Washington" (FT 001). Der Grundstein für eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit ist gelegt, es folgen weitere Releases auf Frisbee unter anderem Vanguard "Running Scared" (FT 007), Vanguard "Swamp" (FT 010), Vanguard "Dort wo alles begann...," (FT 015), Asem Shama "The Gateway" (FT 019)... und die erfolgreiche Teilnahme an der Frisbee Tour als DJs und Live P.A. Asem beginnt mit der FT 019, "The Gateway", im Sommer '99 auch Solo zu produzieren, es folgen auch Releases auf Utils und Shokoy, und Asem gründet das eigene Label mit dem Namen Ghostline. Das erste Vanguard- Album mit dem Titel "Alles oder Nichts" wird auf Frisbee Tracks, im Oktober 2000 veröffentlicht und bei der Frisbee Tracks "Cruising Level Tour" auch live vorgestellt... 2001 hat Vanguard einen internationalen Status erreicht und bekannte Größen wie Chris Liebing oder CJ Bolland remixen Titel aus ihrem Debut-Album. Axel und Asem hatten die erste Veröffentlichung auf dem Thomas Schumacher Label Spielzeug (Axel Bartsch und Asem Shama "Drumcodes") und auch Axel Bartsch beginnt solo zu produzieren.

 
     
 
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